Krankenhausverpflegung: Was Küchen voneinander lernen könne

Personal, Schulung und unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse: Krankenhausküchen in Deutschland und Großbritannien stehen vor ähnlichen Aufgaben. Eine Delegation des britischen National Health Service (NHS) besuchte MKN, Hupfer und zwei deutsche Krankenhäuser, um Lösungen kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.

Im Küchenalltag bleibt wenig Zeit, die eigenen Abläufe mit Abstand zu betrachten. Mahlzeiten müssen pünktlich fertig sein, unterschiedliche Kostformen berücksichtigt und viele Aufgaben gleichzeitig erledigt werden. Umso wertvoller kann es sein, zu sehen, wie andere Küchen arbeiten. Diese Gelegenheit bot die Informationsreise der NHS-Delegation nach Deutschland. Auf dem Programm standen Einblicke in die Fertigung von MKN und Hupfer, praktische Produktvorführungen und Besuche in zwei Krankenhausküchen.

Unterschiedliche Strukturen, ähnliche Aufgaben
In ihren Rückmeldungen sprachen die Gäste über Herausforderungen, die auch deutsche Küchenverantwortliche kennen: Personalentwicklung und Schulung sowie die Versorgung von Patienten mit unterschiedlichen, teils komplexen Ernährungsanforderungen. Das verlangt gut organisierte Abläufe und Teams, die ihre Technik sicher einsetzen können. Eine Frage aus dem Besuch war deshalb besonders interessant: Werden die Möglichkeiten vorhandener Geräte im Alltag bereits vollständig genutzt? Ein Teilnehmer sah hier noch Potenzial im eigenen Betrieb. Das lenkt den Blick auf einen wichtigen Ansatz: Neben der Auswahl passender Technik kommt es darauf an, ihre Funktionen zu kennen und sinnvoll in die tägliche Arbeit einzubinden.

Unterstützung, wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig anstehen
Bei MKN erlebte die Delegation unter anderem FlexiChef® und FlexiMix® in praktischen Vorführungen. Dabei ging es darum, wie Kochtechnik wiederkehrende Arbeiten erleichtern und Zeit für andere Aufgaben schaffen kann. Die Rührfunktion des FlexiMix® reduziert den Bedarf an manuellem Rühren. Der FlexiChef® verbindet unterschiedliche Garverfahren mit automatischer Reinigung und erleichtert damit den Wechsel zwischen Produktionsschritten. In den Rückmeldungen der Gäste wurde besonders die Unterstützung beim Multitasking hervorgehoben. Wenn die Technik einzelne Arbeitsschritte übernimmt, können sich Mitarbeitende parallel anderen Aufgaben widmen. Welche Entlastung daraus entsteht, hängt von den Gerichten, Produktionsmengen und Abläufen der jeweiligen Küche ab.

Einblicke in den Krankenhausalltag
Die Besuche in zwei deutschen Krankenhäusern ergänzten die Vorführungen um den Blick in die Praxis. Die Delegation lernte Küchenorganisation, Arbeitsabläufe und Speisenproduktion vor Ort kennen. Krankenhäuser organisieren ihre Verpflegung unterschiedlich: Manche bereiten Mahlzeiten frisch in der eigenen Küche zu, andere erhalten Speisen aus einer Zentralküche und regenerieren sie vor Ort. Entsprechend unterscheiden sich die Anforderungen an Produktionskapazitäten, Transport und Ausstattung. Der Austausch bot Gelegenheit, Erfahrungen zu vergleichen und Anregungen für den eigenen Betrieb mitzunehmen. Gäste berichteten, dass sie hilfreiche Technik kennengelernt hätten und Möglichkeiten für den Einsatz in ihren Küchen sähen.

Die passende Lösung beginnt beim Prozess
Welche Ausstattung eine Krankenhausküche braucht, ergibt sich aus ihren Aufgaben. Welche Speisen werden zubereitet? In welchen Mengen? Welche Kostformen sind zu berücksichtigen? Und welche Arbeiten laufen gleichzeitig? MKN bietet dafür Kochtechnik aus einer Hand. Allrounder wie FlexiChef®, FlexiCombi® und FlexiMix® unterstützen unterschiedliche Garverfahren und wechselnde Aufgaben. Die Spezialisten der OPTIMA®-Serie ergänzen sie mit gezielten Kapazitäten, beispielsweise beim Kochen, Braten oder Frittieren. Entscheidend ist das Zusammenspiel: Die Geräte müssen zum Verpflegungskonzept, zum Team und zu den täglichen Abläufen passen.

Von der Zubereitung bis zur Ausgabe
Die gemeinsame Reise mit Hupfer erweiterte diesen Blick über die Kochtechnik hinaus. Denn mit der fertigen Speise endet der Prozess nicht. Lagerung, Transport und Ausgabe müssen ebenso zuverlässig funktionieren. MKN und Hupfer bringen dafür unterschiedliche Kompetenzen zusammen: Kochtechnik und Speisenlogistik. Der Besuch zeigte den Gästen beide Bereiche und bot Gelegenheit, ihre Verbindung im gesamten Verpflegungsablauf zu betrachten. Die Rückmeldungen machen deutlich, was ein solcher Austausch ermöglichen kann: neue Ideen für den eigenen Betrieb und einen bewussteren Blick darauf, wie Technik die tägliche Arbeit unterstützt.

Eindrücke von der Reise und Rückmeldungen der Gäste zeigt unser Kurzvideo.

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