Wie stemme ich die Küche mit weniger Leuten?
Dienstag, 16 Uhr. Einer hat sich krankgemeldet, die Aushilfe ist neu, und um 18 Uhr ist der Laden voll. Die Arbeit bleibt dieselbe – nur die Hände werden weniger.
Selten ist es die eine fehlende Person. Es sind die vielen Minuten, in denen gute Leute am Topf stehen, rühren, nachschauen und schrubben – statt abzuschmecken, anzurichten und den Pass im Griff zu haben.
Technik soll dem Team Arbeit abnehmen – nicht den Koch ersetzen.
Die entscheidende Frage ist, wo Menschen wirklich gebraucht werden. Routinen, die nur Aufmerksamkeit binden, kann Technik übernehmen: rühren, Garprozesse zu Ende führen, reinigen. Und wenn Fachkräfte knapp sind, heißt die Antwort auch: die Menschen, die da sind, körperlich entlasten.